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Google Keep: Notizendienst offiziell gestartet

20. März 2013 Allgemein, Grundlagen Keine Kommentare
Google Keep: Notizendienst offiziell gestartet

Google Keep will der zentrale Ort für Ideen, Aufgabenlisten und sonstige Notizen sein. Der Dienst war immer mal wieder vorübergehend aufgetaucht und ist nun offiziell vorgestellt worden. Für den Anfang gibt es eine Weboberfläche und eine Android-App.

Der Funktionsumfang von Google Keep nimmt sich dabei zunächst bescheiden aus. Man kann Notizen als Text festhalten und eine Aufgabenliste sowie ein Bild hinzufügen. Die Aufgabenlisten sind dabei nur bedingt eine Alternative zu einer ausgewachsenen To-Do-App, denn Fälligkeitsdaten gibt es dafür beispielsweise nicht. Texte wiederum lassen sich nur über Absätze formatieren.

Das kurze Video stellt euch den Dienst vor:

Immer mal wieder war Google Keep schon aufgetaucht. Aktuell ist der Dienst so kurz nach der offiziellen Vorstellung stark ausgelastet und genehmigt sich regelmäßige Denkpausen – dann verschwinden die Notizen vorübergehend, während man noch an ihnen arbeitet. Nervig, aber das dürfte sich nach dem ersten Ansturm der Neugierigen dann wieder bessern.

Die Android-App zu Google Keep funktioniert sowohl auf Smartphones als auch auf Tablets. Ergänzend zur Weboberfläche hat man hier die Möglichkeit, Notizen zu diktieren. Googles Spracherkennung wandelt das dann in Text um. Außerdem gibt es ein Widget für den Homescreen und auch für den Sperrbildschirm, um besonders schnell Notizen hinzufügen zu können.

Google Keep vs Evernote

Ein Dienst wie Evernote braucht sich vor Google Keep zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht zu fürchten. Zwar fährt Google seine bekannte Taktik, den Dienst kostenlos anzubieten, während für Evernote bei intensiver Nutzung ein Pro-Account notwendig wird. Bei Evernote kann man dafür aber auch nicht nur Texte ablegen, sondern Inhalte aller Art. PDFs und sogar Texte in Fotos werden dabei durchsuchbar gemacht. Notizbücher lassen sich gemeinsam bearbeiten und füllen. Nicht zuletzt gibt es zahlreiche Tools zu verschiedensten Anwendungszwecken, die sich mit Evernote verbinden.

Insofern ist Google Keep heute eher als Ersatz für den Klebezettel zu verstehen und nicht die digitale Version des Zettelkastens wie Evernote.

Auf einem ganz anderen Blatt steht dabei die Frage, wie sehr man Google trauen möchte, an Google Keep festzuhalten. Das Unternehmen ist dafür bekannt, zahlreiche Dienste auf den Markt zu bringen und auch wieder ersatzlos zu streichen, wie zuletzt den Google Reader.

Google Keep Alle 5 Bilder ►

Weiterführende Links

Google Keep Weboberfläche
Google Keep App im Play Store
Google Keep—Save what’s on your mind – googledrive.blogspot.com


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